Malkurs

Details sehen und erkennen lernen, experimentieren mit dem freien Stil, den eigenen Ausdruck finden, kreativ sein – Zeichnung und Malerei bieten vielfältige Betrachtungs- und Ausdrucksformen. In den Malkursen werden spielerisch unter künstlerischer Anleitung spannende Übungen neuer Techniken auf Papier mit Bleistift und Acrylfarben in einer künstlerischen und inspirierenden Umgebung vermittelt – dem Workshop-Raum der Galerie Blaues Atelier. Experimentelles malen in Einzelarbeit oder in der Kleingruppe. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, das Material ist im Preis inbegriffen, alte Kleidung ist mitzubringen.

Kosten: Doppelstunde (120 min.) € 50.-
Schnupperkurs Doppelstunde (120 min.) € 50.-
10er-Block Doppelstunden € 400.-

Ideal für Kindergeburtstage!
Kurse in der Kleingruppe werden gesondert bekannt gegeben.
Einzelarbeit ist jeder Zeit nach Terminvereinbarung möglich.
Alle Kurse sind für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet.
Ebenso können auch Einheiten für Schulklassen (österreichweit und für geblockte, mehrtägige Workshops) gebucht werden.
(Anfragen/Konditionen bitte telefonisch oder per Email).

Warum Malförderung für Kinder sinnvoll ist:

  • Förderung der Motorik
  • als Ausdruck des Selbst
  • Förderung der Emotionalität
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Förderung der kreativen Kommunikation
  • für geistiges und seelisches Wohlbefinden
  • Förderung der Kognition (geistige Entwicklung)
  • um persönliche Fähigkeiten spielerisch auszubilden
  • als mediales Kommunikationsmittel mit der Außenwelt
  • um Ideen für Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln 

    Die bildnerischen Fähigkeiten eines Kindes beginnen bereits ab dem 20. Lebensmonat in der so genannten „Kritzelphase“. Erste, noch unkoordinierte Bildwerke aus einzelnen Strichen und Kreisen bestehend, entwickeln sich. Danach entstehen Bilder des „Kopf-Füsslers“. Es folgt die „Nach-Kopf-Füssler-Phase“ und darauf die „Mädchen-oder-Junge-werden – Phase“. Eine Zeit in der Kindheit, die Raum bietet der eigenen Identität nachzuspüren, liegt etwa um das vierte Lebensjahr herum. Es folgen sogenannte „Röntgenbilder“, diese werden bereits in der „Vorschemaphase“ gezeichnet, welche von einer Durchsichtigkeit der Dinge gekennzeichnet sind wie bei einer Röntgenaufnahme. Das Kind sieht buchstäblich in alles hinein und durch alles hindurch. Zwischen dem 5-7 Lebensjahr kommt es zu einer gewissen Werkreife, der Ausdruck wird nun gezielt und klarer. Während in der „Schemaphase I.“ (5-8.Lebensjahr) die Röntgenbilder noch vorherrschen, entwickelt das Kind in der „Schemaphase II.“ die Fähigkeit dreidimensionaler Darstellungen. Zwischen dem 8. – 12. Lebensjahr entwickelt das Kind im bildnerischen Ausdruck unterschiedliche Perspektiven und bildet seine altersgemäße persönliche Werkreife aus.

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